Pflanzen / Chilipflanzen

Chilipflanzen – Pflanzen für milde und scharfe Chili aus dem eigenen Garten

Die Fangemeinde der Chili Liebhaber wird immer größer. Immer mehr versuchen sich im Anbau der wärmeliebenden und sonnenhungrigen Schoten, die eigentlich Beeren sind. Chilis gibt es in verschiedenen Schärfegraden, die von mild bis feurig scharf reichen. Die Anzucht erfordert allerdings viel Geduld. Einfacher geht es mit Chilipflanzen, die in heimischen Gärtnereien unter optimalen Bedingungen gezogen wurden. Damit haben Sie einen guten Start für die kommende Chilisaison.

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Chilipflanzen vs. Chilisamen – was ist die bessere Entscheidung?

Chilipflanzen oder Chilisamen? Das ist hier die Frage! Bei der Aussaat von Chilisamen ist vieles zu beachten, damit Sie auch Erfolg haben und kräftige Pflanzen bekommen. Neben den Bedingungen muss auch der Aussaatzeitpunkt stimmen und die Pflege. Obendrein benötigen Sie sehr viel Platz und zusätzliche Anzucht-Utensilien wie Pflanzenleuchte, Heizmatte und mehr. Einfach ist der Kauf von Chilipflanzen, denn die Anzucht von Chilipflanzen erfolgt in unserer Gärtnerei. Sie bekommen kräftige Chili-Jungpflanzen, die bereit sind, in Ihrem Garten und auf dem Balkon eine reiche Ernte zu bringen.

Chili Pflanzen in kleiner Auswahl


Natürlich hat der Kauf von Chili-Jungpflanzen auch einen kleinen Nachteil: Die Sortenauswahl ist geringer als beim Chilisamen. Gerade den Liebhabern der Chili, die gern viele Sorten kultivieren und auch neue Chilisorten ausprobieren möchten, wird die Vielfalt fehlen. Diese ist einfach bei Chilipflanzen aus der Gärtnerei nur schwer möglich.

Chilipflanzen kaufen – darauf sollten Sie achten

Beim Kauf von Chili Jungpflanzen sollten Sie unbedingt auf die Sorte achten. Gerade als Anfänger möchten Sie sicher nicht gleich einen Misserfolg einstecken. Es gibt Sorten, die sind auch für Anfänger einfacher zu pflegen und bringen trotzdem die erwünschte Ernte. So manche Chilisorte verzeiht eben auch mal falsche Pflege. Andere Sorten wiederum brauchen sehr viel Zuwendung und optimale Bedingungen. Für diese Chilis brauchen Sie Geduld. Und schließlich ist die richtige Chilisorte auch für die Schärfe der Schoten zuständig. Mögen Sie es nicht zu scharf, sollten Sie sich keinesfalls eine Carolina Reaper zulegen. Übrigens hängt die Schärfe der Früchte von verschiedenen Faktoren ab.

So pflanzen Sie die Chilipflanze

Chilipflanzen sollten Sie nach dem Kauf an Ort und Stelle einpflanzen. Lassen Sie die Pflanzen nicht zu lange stehen. Bereiten Sie das Beet oder den Pflanzkübel für die Chili Jungpflanzen sehr gut vor. Wählen Sie einen sehr sonnigen und warmen Platz. Ideal sind geschützte Standorte vor einer Mauer oder ähnlichem. Einige Sorten sind allerdings im Gewächshaus besser aufgehoben. Eingepflanzt werden die Chili-Pflanzen im Freiland erst nach den Eisheiligen ab Mitte Mai.

Achten Sie auf diese Pflanzabstände

Je nach Chilisorte können die Abstände beim Anbau im Beet etwas variieren. Sorten, die später sehr groß werden, brauchen mehr Abstand. Kleinere Sorten können Sie enger pflanzen. Der Pflanzabstand zwischen den Chilipflanzen sollte etwa 40 bis 60 cm betragen. Zwischen den Reihen bleibt ein Abstand von 50 bis 60 cm. Die Pflanzen setzen Sie etwas tiefer, als sie im Anzuchttopf standen. Bis zu den ersten echten Blättern können Sie die Chilipflanzen einsetzen. Setzen Sie die Chili in einen Topf, werden die Pflanzen auch so tief gesetzt. Verwenden Sie im Toipf eine gute Gemüseerde.

Chilipflanzen pflegen – mit Wärme, Sonne, Wasser und viel Liebe

Wichtig sind auch ausreichend Wasser und Nährstoffe sowie Licht und Wärme. Die Erde soll übrigens locker sein und nicht zur Staunässe neigen. Damit Ihre CXhili eine große Ernte bringen, brauchen sie viel Pflege. Chilipflanzen sind sehr pflegeintensiv. Es schadet nicht, wenn Sie Ihren Chili Jungpflanzen ab und zu gut zureden.

Chilipflanzen gießen

Sie müssen die Pflanzen regelmäßig mit Wasser versorgen. Der Boden darf immer leicht feucht sein. Staunässe darf aber auf keinen Fall auftreten. Gießen Sie Chilipflanzen möglichst nur im Wurzelbereich mit abgestandenen Regenwasser. Gerade bei praller Sonne sollten Sie nicht die Blätter begießen. Gießen Sie am besten morgens. Bei großer Trockenheit sollten Sie morgens und abends gießen.

Chilipflanzen düngen

Chilis gehören zu den Starkzehrern. Die Chili benötigen viele Nährstoffe. Die Pflanzen sollten während der Vegetationsphase mehrfach gedüngt werden. Für den Anfang können Sie schon reifen Kompost oder Mist in die Erde einarbeiten. Später können Sie mit Pflanzenbrühe oder einem organischen Dünger den Chilipflanzen Nährstoffe zuführen. Ein guter Gemüsedünger sorgt für eine ausgewogene Nährstoffversorgung.

Chilipflanzen pflegen

Beobachten Sie die Chili gut, damit Sie Problemen sofort entgegenwirken können. Sorgen Sie außerdem dafür, dass die Pflanzen im Garten regelmäßig gehackt und von Unkraut befreit werden. Chilis mögen keine Konkurrenz. Große Chilipflanzen sind für eine Stütze dankbar. Sie können sonst bei Wind leicht abbrechen. Ausgeizen müssen Sie Chilis nicht. Das ist nur bei den Tomaten üblich.

Chilipflanzen überwintern

Auch wenn die meisten Chilipflanzen bei uns als „einjährig“ bezeichnet werden, können Sie die Pflanzen überwintern. Eigentlich ist die Chilipfglanze mehrjährig. Einige Chilipflanzen bringen sogar nach dem ersten Jahr eine größere Ernte. Chilis können Sie in der warmen Wohnung überwintern lassen. Eine Winterpause ist nicht notwendig. Stellen Sie die Chilipflanzen hell und warm.

Möchten Sie Pflanzen aus dem Garten im Haus überwintern lassen, ohne das weiter Früchte gebildet werden, stellen Sie die Pflanzen dunkel und kühl. Duschen Sie die Pflanzen gut ab, bevor Sie diese in den Kübel umsetzen. Sie müssen die Chilipflanze nicht unbedingt zurückschneiden. Sie können es aber tun. Die Pflanze benötigt dann weniger Platz.

Chilis zum richtigen Zeitpunkt ernten

Eigentlich können Sie die meisten Chilis zu fast jedem Zeitpunkt ernten. Die ersten Chilis ernten Sie also schon früh. Das beste Aroma und die größte Schärfe entwickeln die Beeren aber, wenn sie lange in der Sonne ausreifen. Mögen Sie Ihre Chilis also richtig scharf, sollten Sie die Früchte nicht zu früh ernten – aber auch nicht zu spät. Je nach Sorte sollte die Frucht ihre endgültige Farbe erreicht haben. Die Haut sollte noch glatt sein. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Früchte unten an der Chilipflanze meist schärfer sind, als die Früchte oben. Verwenden Sie beim ernten – besonders bei sehr scharfen Sorten – unbedingt Handschuhe.

Krankheiten und Schädlinge bei Chilipflanzen

Chilipflanzen können von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen befallen werden, die ihr Wachstum und den Ertrag beeinträchtigen. Zu den häufigsten Krankheiten zählen Pilzinfektionen wie Mehltau, Grauschimmel und Wurzelfäule, die meist durch zu hohe Feuchtigkeit oder Staunässe begünstigt werden.

Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen und Thripse saugen Pflanzensäfte und schwächen die Pflanzen. Vorbeugend helfen gute Belüftung, maßvolles Gießen und regelmäßige Kontrollen, um einen Befall frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Diese Chiliarten gibt es

Chilis gehören zur Gattung Capsicum und unterscheiden sich stark in Form, Farbe, Geschmack und Schärfe. Die Schärfe wird in Scoville Einheiten (SHU) gemessen und hängt vom Gehalt an Capsaicin ab. Weltweit sind fünf Hauptarten verbreitet, die sowohl in der Küche als auch in der Züchtung eine wichtige Rolle spielen.

Chiliart Typische Sorten Schärfegrad (SHU) Besonderheiten
Capsicum annuum Jalapeño, Paprika, Cayenne 0 – 50.000 Sehr vielseitig, häufig im Handel
Capsicum frutescens Tabasco, Thai Chili 30.000 – 100.000 Intensiv scharf, oft für Saucen
Capsicum chinense Habanero, Carolina Reaper, Bhut Jolokia 100.000 – 2.200.000+ Extrem scharf, fruchtiges Aroma
Capsicum baccatum Aji Amarillo 30.000 – 50.000 Fruchtig, in Südamerika beliebt
Capsicum pubescens Rocoto 50.000 – 100.000 Schwarze Samen, dicke Wände

 

Übrigens gehören die schärfsten Chilis der Welt zur Sorte Pepper X.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit den Chili Jungpflanzen aus deutschen Gärtnereien.

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